Private Krankenversicherung für Angestellte

Obwohl die meisten Arbeitnehmer durch das Gesetz in der Gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert sind, haben einige jedoch die Möglichkeit in die Private Krankenversicherung zu wechseln. Hierzu müssen diese Angestellten mindestens ein Jahr über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen und können sich dann von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen. Bevor jedoch eine Kündigung bei der Gesetzlichen Krankenkasse ausgesprochen wird, empfiehlt es sich erst auf die Annahmebestätigung der Privaten Krankenversicherung zu warten. Dadurch wird ein durchgängiger Krankenversicherungsschutz garantiert.

Der Wechsel in die Private Krankenversicherung für Angestellte, kann deutliche Verbesserungen bei dem Krankenversicherungsschutz umfassen. Entscheiden sich Arbeitnehmer für eine leistungsstarke Krankenvollversicherung, bezahlt diese deutlich mehr Leistungen als die Gesetzliche Krankenversicherung. Dies gilt im Grunde bei allen Bereichen des Gesundheitsschutzes. Ein schönes Beispiel besteht hier in der Kostenübernahme von Behandlungen bei einem Spezialisten. Die GKV bezahlt nur Behandlungen bei einem Kassenarzt, weshalb einige Fachärzte welche führende Experten auf Ihrem Gebiet sind, nicht von der GKV bezahlt werden (diese Ärzte sehen individuelle Honorarvereinbarungen vor). Haben sich Angestellte aber für einen Premium PKV Tarif entschieden, übernimmt diese durchaus solche Behandlungen.

 

PKV Tarifangebote für Angestellte

Am Markt bestehen eine Vielzahl von verschiedenen PKV Tarifen welche alle über unterschiedliche Leistungen und Beiträge verfügen. Viele Versicherer haben aber Tarife im Angebot welche sich in der Tendenz eher an Angestellte richten. Meistens besitzen handelt es sich hierbei um Tarife welche einen etwas höheren Beitrag besitzen, dafür aber eine geringe Selbstbeteiligung vorsehen. Bei Selbstständigen bieten die Versicherer in der Tendenz eher einen Tarif mit geringen Beitrag und höherem Eigenanteil an. Hintergrund besteht hier in dem Zuschuss des Arbeitgebers. Angestellte erhalten von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zu Ihrer Privaten Krankenversicherung weshalb es sich eher lohnt, einen höheren monatlichen Krankenversicherungsbetrag in Kauf zunehmen (und dafür eine geringe Selbstbeteiligung zu haben).

 

Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung

Ähnlich wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung trägt der Arbeitgeber auch bei einer Privaten Krankenversicherung einen Teil der Kosten. Arbeitgeber bezahlen bis zu 50% des monatlichen Krankenversicherungsbetrags als Arbeitgeberzuschuss. Jedoch fällt der Arbeitgeberanteil zur PKV nicht höher aus, als der maximale Arbeitgeberbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung (welcher sich nach der Beitragsbemessungsgrenze definiert). Der Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung gilt nur für den Angestellten selbst, nicht aber für die mögliche Familie.

 

 

Private Krankenversicherung Vergleich vor Abschluss

Bevor Angestellte sich von der Gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen und in die Private Krankenversicherung wechseln, empfiehlt es vorher unbedingt eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Auch empfiehlt es sich unbedingt einen Private Krankenversicherung Vergleich durchzuführen. Ein solcher verschafft interessierten Angestellten schon mal einen Überblick über die Angebote am Markt und welcher Tarif welche Leistungen zu welchem Beitrag anbietet. Eine ideale Möglichkeit (zusammen mit einer professionellen Beratung) den passenden PKV Tarif für einen Angestellten zu finden.
 

 
 

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