Stetig mehr GKV Versicherte wechseln in die Private Krankenversicherung

Vor einiger Zeit kam in den Medien eine heiße Diskussion über den Wechsel von Versicherten zwischen der Gesetzlichen und der Privaten Krankenversicherung auf. Hintergrund bestand in einer Mitteilung der AOK, dass vermehrt Privatversicherte bei der AOK anrufen würden, um sich über einen Rückwechsel in die GKV zu informieren. Darauf hin hat der Gesamtverband der Privaten Krankenversicherung, kurz PKV, reagiert und eine Gegendarstellung aufgezeigt. Laut den von dem PKV Verband veröffentlichten Zahlen bzw. Statistiken, wechseln nach wie vor mehr Menschen aus von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung.

 

Stetiger Anstieg der Versicherten welche in die PKV wechseln

Der Verband der Privaten Krankenversicherung veröffentlichte die Anzahl, dass im Jahr 2011 etwa 76.300 Versicherte aus der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung gewechselt sind. Das entspricht einem Anstieg von 2,4% gegenüber dem Vorjahr. Denn im Jahr 2010 wechselten etwa 74.500 Versicherte von der GKV in PKV. Insgesamt entscheiden sich grundsätzlich recht viele Bürger in Deutschland für eine Private Krankenversicherung. Etwa 94.000 Menschen entscheiden sich 2011 für eine Private Krankenvollversicherung. Damit sind etwa 8,95 Millionen Menschen in der PKV versichert.

 

 

Grund für den leicht stärkeren Anstieg der gewechselten Versicherten, dürfte wohl in den geänderten Gesetzen liegen. So können sich Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung seit dem Jahr 2011 wieder nach einem Jahr von der Versicherungspflicht befreien lassen, wenn Sie über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen. Zuvor war dies erst nach drei Jahren sowie dem laufenden Jahr möglich. Diese günstigere Wechselbedingung dürfte an dem Anstieg der Wechsel von der GKV in die PKV zugetragen haben.
 

 
 

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